Rolf Tschochohei
A-Straße
46483 Wesel

Betr. Bewerbung als Manager oder anderes…….

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe gestern Ihre Stellenanzeige in der Rheinischen Post gelesen, dadurch wurde mein Interesse ein wenig
geweckt !
möglichUnd aus diesem Grunde würde ich mich gern bei Ihnen für die o.g. Arbeiten bewerben und evtl. für Sie arbeiten.
Da ich eigentlich schon alles gemacht habe, komme ich auch für alle Tätigkeiten in Frage.

Vorsorglich möchte ich Sie darauf hinweisen, das Schichtarbeit für mich nicht in Frage kommt, weil dies aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist (ärztliche Atteste anbei). Überstunden wären schon möglich, ich gebe aber zu bedenken, daß meine Frau meistens böse wird, wenn ich erst nach 16 Uhr komme. Also sollten Überstunden die absolute Ausnahme bleiben, soweit es mein Gesundheitszustand an diesem Tag überhaupt zulässt.

Da ich , wie sie aus meinem Lebenslauf ja ersehen können, schon oft arbeitslos war, möchte ich jetzt wieder mal was tun, und dafür ist ihre Fa. genau die Richtige, schließlich wird das Geld vom Arbeitsamt ja auch immer weniger ! Ich könnte mich auch, auf ihre Kosten natürlich, weiterbilden, wenn es denn sein muss, aber eigentlich brauche ich das nicht, denn ich kann ja schon alles.
Mit meinen Kollegen bin ich meistens sehr gut ausgekommen, am besten haben wir uns immer in der Kneipe verstanden, na ja nicht immer, ein paar Schlägereien gabs schon mal, also nichts besonderes. Allerdings gabs solche Auseinandersetzungen nie am Arbeitsplatz, wir sind immer rausgegangen und haben das dann geregelt !

Bei meinen Kumpels bin ich als ziemlich zuverlässig bekannt und das sagt die Wirtin meiner Stammkneipe auch (meine Zettel bezahl ich meistens pünktlich). Im Grossen und Ganzen bin ich natürlich auch pünktlich, meistens jedenfalls, verschlafen kann ja schließlich jeder mal, oder ? Und es passiert ja auch nicht jeden Tag.

Über eine großzügige Urlaubsregelung müssten wir natürlich noch sprechen, denn es wäre doch ziemlich umständlich Ihnen jedes Mal ein Krankmeldung vorbeizubringen, wenn ich mal ein paar Tage Urlaub brauche.

Wie mir ein ehemaliger Mitarbeiter von Ihnen (kenne ich aus meiner Stammkneipe) berichtete, soll die Arbeit ja sehr anstrengend bei Ihnen sein. Naja, meine Devise lautet, man sollte nichts übertreiben, und schon gar nicht bei der Arbeit. Damit bin ich immer gut gefahren, das können Sie mir glauben.

Also, ich würde mich evtl. freuen, wenn Sie sich bei mir melden würden, und wir mal ein bisschen plaudern könnten. Mein Vorschlag wäre, das wir uns mal bei Inge (meine Stammkneipe) treffen, da ist es sicher auch gemütlicher als bei Ihnen im Büro. Am besten wäre es, wenn Sie mich dort anrufen würden, weil ich sowieso meistens da bin (außer donnerstags, da bin ich immer bei Heinz, da gibt’s Do. immer Freibier).

Da ich mir ziemlich sicher bin, das ich der Richtige für Ihre Fa. bin und Sie mich einstellen werden, habe ich noch eine Bitte an Sie : Wir haben diesen Monat bei Inge ganz schön gefeiert, sie hat auch die Bierpreise erhöht,
und aus diesem Grund bin ich finanziell etwas klamm, aber was solls, man lebt ja nur einmal, und da wollte ich Sie mal höflich fragen, ob Sie mir dann bei Inge auch gleich einen kleinen Vorschuss geben könnten, es kann auch ein Scheck sein, aber Bargeld wäre mir natürlich lieber, dann könnte ich auch gleich meinen Zettel bei ihr bezahlen. Ich gebe Ihnen dann natürlich auch einen aus, ach was solls, fangen wir doch gleich mit dem DU an. Also, ich gebe DIR einen aus.

So, dann erstmal Tschüss……….

Anlagen: Lebenslauf

Rolf Tschochohei

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