Waren doch Waffen an Bord?

Auf dem russischen Frachter „Arctic Sea“ sollen sich Medienbericht zufolge Raketen des Types S-300 für den Iran befunden haben, berichtet die Zeitung „Hamburger Abendblatt“ .

Demnach wurden die Waffen bei einer Reparatur des Schiffes im russischen Kaliningrad an Bord gebracht.

Nachdem der russische Geheimdienst Informationen über die Ladung erhalte hatte, entschied sie das Schiff zu stoppen.

Diese Fracht erklärt, warum die angeblichen Piraten bei dem Überfall auf das Schiff, das offiziellen Angaben zufolge nur Holz an Bord hatte, ein so großes Risiko eingegangen seien. Dies erklärt wahrscheinlich auch, warum Russland nach der Befreiung des Frachters zwei große Transportflugzeuge geschickt habe, obwohl offiziell nur 14 Matrosen und 8 Entführer auf dem Schiff waren.

Die „Arctic Sea“ war auf dem weg von Finnland nach Algerien angeblich von Piraten überfallen worden und verschwand spurlos. Die Fahrt endete vor den Kapverden, wo ein russisches Kriegsschiff den Frachter aufbrachte. Seither halten sich hartnäckig Gerüchte, wonach das Schiff Waffen an Bord gehabt haben soll.

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