imagesIn Lörrach wurde ein Rechtsextremist, der Mitglied bei den „Jungen Nationaldemokraten“ ist, der Jugendorganisation der NPD, festgenommen. Er hatte zuhause Material gelagert, das zum Bombenbau geeignet ist.

Zu den Vorwürfen schweigt der mutmaßliche Bombenbauer noch.
Möglicherweise plante er einen Anschlag. Am Donnerstag kam er in Untersuchungshaft. Ein Richter habe gegen den 22-jährigen Mann aus dem baden-württembergischen Weil am Rhein Haftbefehl erlassen, teilte die Polizei am Donnerstag in Lörrach mit.

Konkrete Pläne für einen Anschlag wurden nicht gefunden. Der 22-Jährige habe sich seit Monaten in größerer Menge Chemikalien beschafft. Er sei offensichtlich aktiv damit beschäftigt gewesen, Sprengstoff herzustellen.

Eine anonyme Anzeige führte auf seine Spur. Am Mittwoch wurden bei einer Durchsuchung einschlägige Literatur zum Bombenbau, Zündschnüre, Labormaterial und elektrische Bauteile zur Herstellung von Fernzündungen gefunden.

Bei der Hausdurchsuchung wurden zwei Gewehre, drei Pistolen, sowie zahlreiche Messer, Dolche und Bajonette aufgefunden. Bei seiner Festnahme habe er drei Messer bei sich. Unter anderem wurde auch ein Schweizer Sturmgewehr gefunden. Für eine Pistole, Kaliber 22, besitze der Mann eine Waffenbesitzkarte.

Er soll ein „Stützpunktleiter“ der Jungen Nationaldemokraten sein. Der 22-jährige Mann soll seit Ende 2008 über die Adressen von anderen Rechtsextremisten, Chemikalien wie Kalkammonsalpeter, Wasserstoffperoxid, Schwefelsäure, Nitromethan und Calciumkarbid bei verschiedenen Versandfirmen in erheblichen Mengen gekauft haben.

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