Ministerkandidat soll Terrorist sein

Ahmad Wahidi, zukünftiger iranische Verteidigungsminister, steht in Argentinien auf der Fahndungsliste wegen einem Anschlag auf ein jüdisches Kulturzentrum in Buenos Aires im Juli 1994.

Bei dem Bombenanschlag wurden damals 85 Menschen getötet und 200 verletzt.

Argentinien und jüdische Organisationen reagierten empört auf die Nominierung Wahidis durch Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Der argentinische Staatsanwalt Alberto Nisman sagte am Freitag, Wahidi werde vorgeworfen, eine der Schlüsselfiguren bei der Planung und Ausführung des Anschlags vor 15 Jahren gewesen zu sein. Auf Ersuchen Argentiniens hat Interpol vor zwei Jahren Wahidi und vier weitere Iraner sowie einen Libanesen auf ihre Fahndungsliste gesetzt. Der Iran hat jede Beteiligung an dem Terroranschlag in Buenos Aires zurückgewiesen.

Einmal mehr kann man hier sehen, was die zukünftige Regierung des Irans an unberechenbarem Potenzial birgt.

In der Regierung werden fast nur noch politisch unerfahrene sein, Achmadinedschat treu ergebene und nun ein mutmaßlicher Terrorist!

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