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Es ist Wahlkampf. Es geht wieder los mit Versprechungen, an die sich die Politiker nach der Wahl nicht mehr erinnern können oder wollen.

Zum Beispiel das Thema „Soli“. Althaus würde ihn gerne abschaffen. Laut einigen Stimmen, hat er ausgedient. Es gibt welche die sagen, dass mit dem „Soli“ mehr Solidarität mit dem Finanzminister betrieben wird als mit den notleidenden Regionen. Sie ist mittlerweile zu einer zweckentfremdeten Steuer verkommen. Sie fließt größtenteils in den Bundeshaushalt. Nennt man das nicht Betrug oder darf der Finanzminister das einfach so? Vielleicht sollte das komplette deutsche Steuersystem nach 60 Jahren Verkomplizierung in die Tonne und das populistische Bierdeckel-Konzept von Merz wieder ans Tageslicht.

Uli Hoeneß leitet unter Trainerbankentzug, das kann man daran erkennen, dass er im Spiel gegen Hoffenheim einen Streit mit einem Sitznachbar wegen eines Faules hatte. 30 Jahre auf der Bank sind auch eine lange Zeit. Haben wir Geduld mit ihm, wie immer. Aber, wenn er demnächst die Nachfolge von Franz Beckenbauer übernimmt, sollte er schon geheilt sein.

Beim AC Siena gibt es mittlerweile ein effektives Mittel um die Spieler des Dopings zu überführen: Der Lügendetektor. Ärzte und Labortests sind halt auch nicht immer zuverlässig und halt zu teuer. Ist schon eine innovative Idee die da aus Bella Italia kommt.

Noch eine innovative Idee vom Stiefel. Einige Banken in Norditalien nehmen Parmesan als Sicherheit für Kredite, wenn man keine anderen hat. 40kg Käse haben einen Gegenwert von 300,-Euro. Alter Schwede! Und Geld stinkt doch! Gut, dass die Alpen zwischen uns sind.

Zurück zu den Wahlversprechen. Die CSU hat 15 Milliarden Euro Steuerentlastung für nach den Bundestagswahlen den Wählern versprochen. Die FDP sagt: Na wartet, wir versprechen 35 Milliarden!
Also liebe FDP, vielleicht gilt das Versprechen der CSU nur für Bayern, haben es nur vergessen explizit zu betonen. Jetzt seit ihr im Wort. Pech gehabt.

Steinmeier wirft den Kritikern seines Deutschland-Planes Gleichgültigkeit im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit vor. Da frag ich mich als kleiner Mann, was hat denn die SPD in der Zeit der Koalition getan? Warum haben sie nicht vorher schon daran gearbeitet? Dann hätte Steini schon mit Erfolge punkten können, anstatt mit Versprechen. Die schlechten Umfragewerte der SPD begründet er damit, dass eine Hälfte der Wähler auf die SPD mit ehrgeizigen Ziele warte. Wollen wir hoffen, dass das deutsche Volk beim Warten nicht ausstirbt.

Fazit: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben (auf jeden Fall der Wähler!)!

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