Im Moment habe ich eine Phase in der mir alles etwas zuviel wird.

Der mit der Risikoschwangerschaft verbundene Stress. Ständig die Frage, geht diesmal alles gut? Dann den Umgang mit meinen Kindern. Den Neuaufbau der Beziehung zu ihnen nach der Kindesentfremdung durch die Ex. Werde ich dem Gerecht? Verhalte ich mich so, wie ein Vater sich verhalten sollte? Natürlich ist es mir bewußt, dass es nicht DEN Idealvater gibt.

Es fängt mit dem Schulzubehör für das neue Schuljahr an. Da die Mutter Hartz4 Empfängerin ist, hat sie auch die 100,- Euro Pauschale pro schulpflichtiges Kind bekommen, um Material anzuschaffen. Meine Ex behauptet, dass sie das Geld nicht bekommen hat. Ich habe es überprüft, sie hat es bekommen. Was hat sie also mit dem Geld gemacht. Nun darf ich in Leistung treten. Meine Lebensgefährtin ist natürlich sauer und ist der Meinung ich sollte die Mutter auflaufen lassen. Aber wäre es im Sinne meiner Kinder?

Auch versuche ich jedem Menschen alles Recht zu machen. Das geht natürlich nicht. Auch nehme ich zur Zeit an vielen Schicksalen teil, im Bekanntenkreis und meinen Recherchen für meine Artikel. Das nimmt mich persönlich mit. Es prallt nicht an mir ab. Das ist verkehrt und macht krank.

Zur Zeit schwanke ich zwischen Zufriedenheit und Depression.
Zwischen Lachen und Weinen.

Ich bin der Meinung, dass es ein Zustand des Glücklichseins von Dauer nicht gibt. Eher eine unterschiedlich starke Zufriedenheit und dies bei den meisten Menschen auch nur zeitlich begrenzt.

Ich möchte einfach zu viele verschiedene Dinge gleichzeitig machen und erledigen.

Es wird Zeit die Reißleine zu ziehen.

Ich würde viele Dinge anfangen und nicht zu Ende führen.

Von daher habe ich mir für kommende Woche Urlaub verordnet, damit ich von meinem Höhenflug wieder runter auf den Teppich komme.

Einfach „ich“ sein und um „ich “ kümmern.

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