Nairobi. (dpa) Mit der Verurteilung eines Hundes zum Tod durch den Strang hat ein Gericht in Tansania Justizgeschichte geschrieben. Der Vierbeiner mit dem englischen Namen ‚Immigration‘ (Einwanderung) soll nach willen des Gerichts noch in dieser Woche hingerichtet werden. Wie die Zeitung ‚East African‘ am Montag berichtete, gab das Gericht in der Ortschaft Rukwa im Westen des ostafrikanischen Landes damit einer Klage der tansanischen Einwanderungsbehörde statt. ‚Immigration‘ sei ‚aufzuhängen, bis der Tod eintritt‘, weil sein Besitzer, der 25jährige John Kachela, mit dieser Namensgebung eine ‚angesehene Behörde‘ (Department of Immigration) lächerlich gemacht habe.
(3.3.98)

Nachtrag: Der Hund wurde nach langen hin und her doch nicht gehängt.
Er wurde von der Polizei erschossen.

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