M:Wer rutscht als nächstes aus auf dem Glatteis? Ich: Ich wette,dass du als nächstes ausr…aah. ..paff. ..aua. M: Gewonnen!

Das heutige Wiegen zeigte keinerlei Veränderung, sei es positiv oder negativ. Zur Zeit kämpfe ich mein Essverhalten im Rahmen der met. Diät unter Kontrolle zu bekommen.
Ist ne riesen Baustelle noch.

Am heutigen Morgen um ca. 5Uhr war ich im Schneeregen joggen. Die Distanz betrug 7,29km in einer gemütlichen Zeit von 47,16min, also 9,2km/h. Der Kalorienverbrauch belief sich auf 475kcal. Das linke Knie schmerzt leicht,sollte ich im Auge behalten.

Von Robert Meyer | Dummer weiser Deutscher

Kurz vor dem Fest schockiert der Sachverständigenrat der Bundesregierung mit der Forderung, den Regelsatz für das Arbeitslosengeld II um 30 Prozent zu kürzen.

Als gut verdienender Professor und Berater der Bundesregierung fällt es einem natürlich leicht, sich ein Urteil über das Leben am unteren Rand der Gesellschaft zu bilden. Natürlich ist es für einen neoliberal denkenden Menschen nur logisch, jedem Arbeitslosen gleich zu unterstellen, er wäre ja nur zu faul um sich eine Arbeit zu suchen.

Doch genau in diese Richtung geht der Vorstoß des Sachverständigenrates der schwarz-gelben Bundesregierung und stößt damit Millionen von Menschen vor den Kopf. Der Vorsitzende dieses “Expertenrates”, Wolfgang Franz, fordert eine grundlegende Reform der Hartz IV Gesetzgebung.

Kern dieses Umbaus ist die Kürzung des ALG II Regelsatzes um ganze 30 Prozent! Wohlgemerkt in Zeiten, wo das Bundesverfassungsgericht darüber entscheidet, ob der Regelsatz bei Kindern nicht schon viel zu gering ausfällt!

Kombilohn soll das Heil bringen

Würde man den Regelsatz tatsächlich einkürzen, so würden von den aktuell 359 Euro nur noch knapp 250 Euro im Monat übrig bleiben. Glücklicherweise weiß Franz jedoch selbst, dass seine Forderungen momentan “nicht durchsetzbar” seien. Mal schauen, was die Bundesregierung von den Vorschlägen ihres Experten hält, wenn 2010 plötzlich und unerwartet festgestellt, dass die Schuldenuhr schneller tickt.

Der Herr Professor sagt natürlich nicht, dass er alle Arbeitlose für ein faules überbezahltes Pack von Asozialen hält, sondern verpackt diese Aussage perfide hinter dem Deckmäntelchen namens Hinzuverdienstmöglichkeiten bzw. einem Kombilohn.

Übersetzt würde dieses Modell folgendes bedeuten: Da die 250 Euro monatlich bei weitem nicht für ein würdevolles Überleben ausreichen, müssten ALG II Bezieher so ziemlich jede Stelle zu jedem erdenklichen Preis annehmen.

Schließlich sind Arbeitsplätze rar und die Konkurrenz auf dem Sklavenmarkt groß. Die Wirtschaft freut es, kann sie doch mit Stundenlöhnen von zwei oder drei Euro locken, da Vater Staat den Rest oben drauf legen müsste.

Für die Unternehmen wäre dies ein kostengünstiger Billiglohnarbeiter auf Kosten des Staates. Für den Lohnabhängigen ALG II Bezieher wäre dies eine weitere Entmündigung.

Quelle: Dummer weiser Deutscher

Dieser Artikel ist unter einer CC-Lizenz lizenziert.

Anmerkung: Hier der Link zum Nachlesen – Wirtschaftsweiser will Hartz IV um 30 Prozent kürzen

Übernommen von Netzwerkpartner mein Politikblog! Danke Julie!

Rolf Tschochohei
A-Straße
46483 Wesel

Betr. Bewerbung als Manager oder anderes…….

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe gestern Ihre Stellenanzeige in der Rheinischen Post gelesen, dadurch wurde mein Interesse ein wenig
geweckt !
möglichUnd aus diesem Grunde würde ich mich gern bei Ihnen für die o.g. Arbeiten bewerben und evtl. für Sie arbeiten.
Da ich eigentlich schon alles gemacht habe, komme ich auch für alle Tätigkeiten in Frage.

Vorsorglich möchte ich Sie darauf hinweisen, das Schichtarbeit für mich nicht in Frage kommt, weil dies aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist (ärztliche Atteste anbei). Überstunden wären schon möglich, ich gebe aber zu bedenken, daß meine Frau meistens böse wird, wenn ich erst nach 16 Uhr komme. Also sollten Überstunden die absolute Ausnahme bleiben, soweit es mein Gesundheitszustand an diesem Tag überhaupt zulässt.

Da ich , wie sie aus meinem Lebenslauf ja ersehen können, schon oft arbeitslos war, möchte ich jetzt wieder mal was tun, und dafür ist ihre Fa. genau die Richtige, schließlich wird das Geld vom Arbeitsamt ja auch immer weniger ! Ich könnte mich auch, auf ihre Kosten natürlich, weiterbilden, wenn es denn sein muss, aber eigentlich brauche ich das nicht, denn ich kann ja schon alles.
Mit meinen Kollegen bin ich meistens sehr gut ausgekommen, am besten haben wir uns immer in der Kneipe verstanden, na ja nicht immer, ein paar Schlägereien gabs schon mal, also nichts besonderes. Allerdings gabs solche Auseinandersetzungen nie am Arbeitsplatz, wir sind immer rausgegangen und haben das dann geregelt !

Bei meinen Kumpels bin ich als ziemlich zuverlässig bekannt und das sagt die Wirtin meiner Stammkneipe auch (meine Zettel bezahl ich meistens pünktlich). Im Grossen und Ganzen bin ich natürlich auch pünktlich, meistens jedenfalls, verschlafen kann ja schließlich jeder mal, oder ? Und es passiert ja auch nicht jeden Tag.

Über eine großzügige Urlaubsregelung müssten wir natürlich noch sprechen, denn es wäre doch ziemlich umständlich Ihnen jedes Mal ein Krankmeldung vorbeizubringen, wenn ich mal ein paar Tage Urlaub brauche.

Wie mir ein ehemaliger Mitarbeiter von Ihnen (kenne ich aus meiner Stammkneipe) berichtete, soll die Arbeit ja sehr anstrengend bei Ihnen sein. Naja, meine Devise lautet, man sollte nichts übertreiben, und schon gar nicht bei der Arbeit. Damit bin ich immer gut gefahren, das können Sie mir glauben.

Also, ich würde mich evtl. freuen, wenn Sie sich bei mir melden würden, und wir mal ein bisschen plaudern könnten. Mein Vorschlag wäre, das wir uns mal bei Inge (meine Stammkneipe) treffen, da ist es sicher auch gemütlicher als bei Ihnen im Büro. Am besten wäre es, wenn Sie mich dort anrufen würden, weil ich sowieso meistens da bin (außer donnerstags, da bin ich immer bei Heinz, da gibt’s Do. immer Freibier).

Da ich mir ziemlich sicher bin, das ich der Richtige für Ihre Fa. bin und Sie mich einstellen werden, habe ich noch eine Bitte an Sie : Wir haben diesen Monat bei Inge ganz schön gefeiert, sie hat auch die Bierpreise erhöht,
und aus diesem Grund bin ich finanziell etwas klamm, aber was solls, man lebt ja nur einmal, und da wollte ich Sie mal höflich fragen, ob Sie mir dann bei Inge auch gleich einen kleinen Vorschuss geben könnten, es kann auch ein Scheck sein, aber Bargeld wäre mir natürlich lieber, dann könnte ich auch gleich meinen Zettel bei ihr bezahlen. Ich gebe Ihnen dann natürlich auch einen aus, ach was solls, fangen wir doch gleich mit dem DU an. Also, ich gebe DIR einen aus.

So, dann erstmal Tschüss……….

Anlagen: Lebenslauf

Rolf Tschochohei

on Roberto J. De Lapuente | Ad Sinistram

Der reichste Mann der Welt, sei der Meinung, er habe zu viel Geld, berichtet Deutschlands renommiertestes Revolverblatt dieser Tage.

Mehr Steuern wolle er bezahlen, Milliardensummen spenden und gerade mal zwanzig Promille seines derzeitigen Vermögens an seine Erben überweisen. Gates noch?, fragt das Blatt daraufhin den reichen Bill spöttisch.

Eigentlich ist dieser Bericht, wenn er denn überhaupt als Bericht bezeichnet werden kann, kaum der Rede wert. Doch spiegelt sich darin die Dogmatik jener hier ungenannten Zeitung wider, wird die rhetorische Doktrin des Hauses blankgelegt. An den Worten kann man sie messen!

Natürlich ist es unverkennbar, dass die Doktrin einen spöttischen Ton immer dann vorschreibt, wenn jemand sich für eine nachhaltige Erbschaftssteuer ausspricht, auch dann, wenn dieser Jemand seine „Besteuerung“ selbst in die Hand nimmt, um die Erben nicht im grenzenlosen Reichtum zu ersticken.

Aber darauf sollten diese Zeilen nicht hinauslaufen, denn dass jemand, der sein Vermögen von seinem Konto herunterschippt, für jene Gazette nicht mehr ganz bei Trost ist, versteht sich von selbst.

Nein, die Einleitung machts, sie weist schier nebenbei, ganz unscheinbar, auf die Dialektik des Hauses hin, legt bloß, was man beim schnellen Überlesen – und der gemeine Leser jener Zeitung will es schnell, einfach, ohne Umschweife – nicht wahrnimmt. „Der reichste Mann der Welt, ist der Meinung, dass er zu viel Geld hat.“ Er ist der Meinung! Das tägliche Zentralorgan der Seichtigkeit wahrscheinlich nicht.

Der Vermögende ist selbst der Meinung, die Zeitung jedoch bleibt ohne eigene Ansicht. Fünfzig Milliarden Dollar sind nur nach Meinung des Gates zu viel, für die Schreiber- und Windlinge aber nicht. Plötzlich gibt man sich journalistisch neutral, objektiv, läßt die eigenen Ansichten schlummern. Urplötzlich besinnt man sich auf die Tradition des journalistischen Handwerks und steht mit eigenen Vorstellungen und Stellungnahmen zurück.

Ein Grund zur ausgelassenen Freude ist das jedoch nicht. Dahinter verbirgt sich des Blattes Devotheit und Verneigung vor Macht und Reichtum, die verfechtete Theorie, dass Leistungsträger gar nicht genug verdienen und besitzen können. Wenn jemand wie Gates nun glaubt, er habe zu viel Geld gehortet, dann steht er jener Theorie im Wege, macht sie zweifelhaft, verrät die eigene Leistungsträgerschaft, beschmutzt sein eigenes Nest.

So einen unbekehrbaren Gecken oder zwischenzeitlich vom Wege Abgekommenen, begegnet man spöttisch, ein wenig so, als sei der Betreffende von allen guten Geistern verlassen. Von jenen guten Geistern, die einem zur Mitternacht säuseln, dass Leistung sich lohnen, sich lohnen, sich ins Unendliche lohnen sollte – zumindest dann, wenn die Leistung ein bestimmtes Jahressalär übersteigt.

Nur Gates ist der Meinung, er habe zu viel Geld, das Räuberblatt nicht, denn es glaubt ernsthaft, zu viel Geld in Händen einer Person, die nach ihren – der Zeitung – Maßstäben geleistet hat, gibt es gar nicht.

Journalistisches Handwerk, Objektivität, Neutralität – nichts davon existiert, wenn im verhartzten Gestrüpp geschnüffelt wird. Wenn jene Zeitung von den Betrügern am Ende der Gesellschaftsleiter „berichtet“, dann wird vermutet, spekuliert, gelogen natürlich sowieso; dann gibt es kein Zurückstehen mehr, dann wird nicht neutral geschildert, sondern des Blattes Meinung zur Allgemeinmeinung getrimmt.

Wenn der Arbeitslose zu Protokoll gibt, er sei der Meinung, dass er zu wenig Geld habe, dann schweigen die Seiten der Tageszeitung nicht, dann greifen sie jene Partikularmeinung auf, tun so, als würden sie sie prüfen und entblättern letztendlich, dass das Zuwenig zum Leben reicht, möglicherweise sogar noch ein wenig zu viel Zuwenig sei. Denn man darf nicht vergessen, hier wird nicht von Leistungsträgern erzählt, sondern von Kostenfaktoren, Menschen ohne Mehrwert, faulenzenden Beutelschneidern.

Selbst in kleinsten Texten läßt sich die Weltsicht jenes Revolverblattes herausdestillieren. Wenn Gates eine Meinung vom Zuviel hat, verneigt sich der Journalist spöttisch und hält den Mund, hält die Hand still. Aber wehe dem Erwerbslosen, der seiner Meinung nach zu wenig erhält – dann setzt man ein Rudel Bluthunde an, beißt, reißt und erklärt vernünftelnd, dass das Zuwenig ein Zuviel der Allgemeinheit sei.

Gates hat Leistung erbracht, dem Erwerbslose wird sie nur zugeteilt, er wird zum Leistungsempfänger gemacht, zur Kreatur der Leistenden. Und wenn letztere besitzen, grenzenlos besitzen, dann dient das nur dem Empfänger – was für Gates gilt, gilt hierzulande für andere. Andere, die aber nicht so dämlich sind, ihren Besitz zu verprassen…

Quelle: Ad Sinistram

Dieser Artikel ist unter einer CC Lizenz lizenziert.
Dank an Netzwerkpartner mein Politikblog!

Eine Flasche Molke mit viel Creatin. 500ml. 145kcal.

Heutiges Frühstück: Da ich trainingsfrei habe wegen einer abklingenden Grippe,nehme ich meine meisten Kohlenhydrate früh zu mir. 3EL Haferflocken, 1EL Protein 90,175gr. Manderinen, mit Wasser verrührt. Wichtig: heute cirka 4,5l Wasser trinken. Rülps